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Gärten im Oktober


In den G?rten erscheinen die Spinnennetze schwer von Nebeltropfen. Schwebend zwischen Zweig und Zweig. Der Druck auf der Brust sagt: "Wie lange?" Der Arzt sagt:" Ach was!"
Lila und blaue Bl?ten, auch rote. Und B?schel von gelben mit braunem Auge. Ich sehe. Ich gehe durch ein Paradies von Farben und Stille. Die Erde duftet nach Herbst. Ich darf es erleben (Du musst es nicht lesen).

Heute ist kein sch?ner Tag zum Sterben. X aber mu? es erleiden. Und in Mittelasien hat der Tod all das erschlagen.
Warum gibst Du, was Du nimmst?- Mancher wirft es Dir mit einem ver?chtlichen Lachen vor die F?sse, mancher l?sst es einfach liegen, bis Du es abholst. Wer es aber achtet, dem rei?t Du es wieder aus den H?nden.

Frau D klappert an der Haust?r mit etwas, das mich an einen Kohle-Eimer erinnert. In der Hand halte ich die Obdachlosenzeitung "P". E?s Gesicht ist dort abgebildet, noch im strahlenden Sonnenschein. Heute kriecht ihm vielleicht der Nebel einer kalten Kindheit in den Parka. Kein guter Tag zum weiterziehen. Zuviel Erinnerung. Der Sinn des Lebens?

Die Stille des Morgennebels umschlie?t mich. Etwas sagt: "Dies bist Du!" Und auch das Schweben von Spinnweben zwischen den Zweigen. Eintrocknende Bl?ten in leuchtender Farbe und Duft von feuchter Erde. Dazu ein Ger?usch von einem werkelnden Menschen. Das Wissen um die Sonne ?ber den Nebeln und um die Hoffnung in den Herzen.

Aber die Freude daran, das Erstaunen, kommt aus dem Gedanken an ein Du. An dieses.-
Wie lange?-
Ach was!
Klaus Wachowski 09.10.05
15.12.05 21:17





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