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Seltsames

Shiva in Strindbergs Büro

Shiva trifft Kali
-ein japanischer Fächer-

Er steckt sich eine Zigarette an. Die Nerven entspannen sich in der Umhüllung des Rauches.

Er klingelt.

Kali öffnet im schwarzen Anzug.

Er sieht ihre Freude hinter dem Mascara. Sie entzündet in ihm die Glut einer in die
Kindheit reichenden Liebe.

Sie halten einander nicht lange mit Präsentationen auf. Nachdem der Bausparvertrag unterschrieben ist, stecken sie Lamy und Parker wieder ein. Sie geht ins Bad. Er läßt sich von dem Geheimnis umfangen, das die Verwandlung einer Geschäftsfrau in eine Frau darstellt.

Heute trinken sie Whiskey nach der Art von Japan 1953. Sie stehen auf und schlingen die Decke umeinander. Der Kuß ist feucht. Ihre Einsamkeiten verflechten sich zu einer Liebe vom Anfang her. Er löst sich in ihr auf, sie zerfließt mit ihm im Rauch einer Fuji.

Sie öffnet das Sideboard. Er stellt den Rest Whiskey hinein. Als er die Tür schließt, fängt er ihr Bild noch einmal in eine dunkle Erinnerung ein. Sie bettet die Träne Einsamkeit in ein Schmuckkästchen von dunkelroter Liebe.

Dann schließt sie die Zeit.

Kw. 18.12.08
19.12.08 22:44


Schlapöcher radölen

Dies ist ein Kiesweg aus rundgescheuerten blanken Worten des Jerry Cotton, der Liebe, die dem Grauen trotzt, der Raf und Gottesdiskussion. Die Musik dazu kommt von der kleinen Jenny Superstar, ganz swungen.
Plötzlich ein unheimliches Knacken als Schatten.
Dann verfandelt heftiger Regen die Metropolenguerilla. Es ist die kollektive Befreiung eines Revolutionärs, eines Kaders Wille, Fähigkeit und Führung. Wir konvöluten viele Lösungen.
Das junge Mädchen mit dem trist rabenschwarzen Schulterhaar, den dunklen Augen, Teint und Lippen spürt die grausige Gänsehaut kribbelnd den Rücken hinauf. Sie radölt eine von Schlapöchern übersäte Straße.
Irgendwie fühlt sie Kerle mit Sargschauder. Und Cotton, dieser Wahnsinns-Jaguar, stemmt seine hundert Kilo aus dem Sessel.
Cotton, sind Sie es? brummt eine Männerstimme aus dem Gott sei Dank. Der rundliche kleine Mann dreht den Knauf: Bis der Tod uns scheidet, Baby!
Der Jaguar jagt kopfschüttelnd durch eine Gasse. Der Urknall kommt Grüß Gott. High hat alles arrangiert: Proletariat und Unterwerfung. Halt suchend rudert er Arme, was Schmerz ist oder Schock. Die Tür hat ihn schwarz vor Augen.
Hackett, der schmallippige Mund, lässt Russell Rank und Maria Molinari ein grausames Team des Todes. Das Killer-Paar knallt die Beretta, der schwitzende kleine Mann weicht so gut wie tot. Aber Gott will nicht sterben.
Bald darauf verscheidet Jonathan das wunderbare Kribbeln im ganzen Körper. Es streichelt und liebkost wie zärtliche Hände eines unsichtbaren Liebhabers. Wie Liebe auf den ersten Blick definitiv samtweich dunkle Gedanken des Tages umflattert.
Da sind Schatten von Hochgefühl und glühende, zornige Augen mit der Lautlosigkeit eines Tieres. Miranda zuckt Tränen der Verzweiflung, verdammte Schweine.
Noch schwirrt ihr Bienenstock um Jonathan Sipes und Jackson Manor. Kaum eine Viertelstunde vor Sonnenuntergang aber besuchen die dunklen Wälder von Gonne seltsame Gedanken.
Metropole der Herrschaftsapparate? So blauäugig bist du doch sonst nicht! Phil schüttelt noch lange den Mafiaboss. Nachdem wir den verdammten Haftbefehl, gehe ich Kusshand vom Gas.
*
Nach 20 Jahren kehrt Trewor McGee, ein Comic-Zekner und Alkoholiker, zurück an den Ort des Schreckens mit einer permanenten revolutionären Situation in einer Unzufriedenheit aller Schichten. Miranda seufzt Erinnerungsfetzen wie Nebelschwaden. Das sonderbare Wispern, das wie ihr Name klingt, wie Totenkiste und Vampir.
Er wartet alle Zeit der Welt. Ja er spukt noch immer mit heiseren Schreien durch Deine Träume. Aber ich weiß: diese Nacht erschaudern Wind und Wucht das Schicksal, Miranda.
Die Finsternis kommt mit Deutschlands Gruselprogramm. Ein Fall für Art Grobuc. Ununterbrochen trommeln Regentropfen das Erbe des Wahnsinns. Er weiß Angst, entsetzliche Angst...
Ich steige auf die Bremsen.
*
Alle Achtung grinst ein Jahrgang Gott.
Jonathan lächelt Kamin und wuchtige Ohrensessel. Er greift sanft hinab in dunkel klopfende Herzen.
Lassen Sie mich einen Test, schöne Dame: Sie swungen und nippen etwas seltsam Märchenhaftes. Bitte, verzeihen Sie, wundervollste Frau von Gefühlen und Verzweiflung.

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22.11.08 20:24


Die Besten Verse des Monats
Aus ?Volltext?, der auch richtig gute Texte hat

Momentaufnahme

Wie zirpende Japaner
(halten die Kameras den ber?hmten Augenblick fest...)

B?rgerstr 81

Am Abend sieht der Morgen sich von hinten,
ein Riesenarsch, in dem es dunkelt.
Die Luftschl?sser rollen...

Capriccio

Ein kleiner Zempano treibt mich in den Zoo,
wo im Grenzgebiet die Affen nicht schie?en,
sondern lustvoll onanieren.
Franz Hodjak ->, geboren 1944 in Hermannstadt (Rum?nien), lebt und arbeitet in Usingen

Blatt zum Malen

Du hockst in einem Bild, archaisch

Du bleibst im Raum, bist ein Archiv, das erkaltet.

J?rgen Nendza, ->, geboren 1957 in Essen, studierte Germanistik und Philosophie. Er ver?ffentlichte f?nf Gedichtb?nde.


wild-wuchs
im mistel-wald

wenn der berg den flu? anbr?llt

Die nase voll odem paart mundleeres gl?ck

Norbert Mayer ->, geboren 1958 in Egg/Vorarlberg, lebt und arbeitet in Schwarzenberg


7.9.04 21:36





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